Galerie Hexagone


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Das umfangreiche Angebot der Galerie Hexagone auf einen Blick
  • Qualifizierung und Zertifizierung von Kunstwerken
  • Kunstvermietung
  • Kunst-Marketing: Aquisition von Auktionshäusern oder Sammlern zwecks Verkauf von Kunst
  • Restauration von Kunstwerken
  • Einrahmungen nach Wunsch
  • Couching von jungen Künstlern
  • Kunst am Bau (interessant für Architekten)

Die Galerie Hexagone veröffentlicht für das Jahr 2016 wieder den beliebten Kunstkalender mit Infos und Bildern von 12 Künstlern der Galerie. Der Kalender mit den Maßen 15 X 30 cm kann über die Galerie erworben werden !

Seit nunmehr bereits 25 Jahren besteht die Galerie Hexagone in Aachen. Anlässlich unseres Jubiläums veranstalteten wir in 2015 unter Mitwirkung der Stadt Aachen und insbesondere durch die Förderung des Oberbürgermeisters Marcel Philipp und des Kulturamts,  eine Gruppenausstellung im Ludwig Forum Aachen, die in einer Restrospektive die Highlights unseres Portfolios und Galerielebens mit Werken von Joe Stefanelli, Ren Rong, Koken Nomura oder Gao Xingjian, der in 2000 den Nobelpreis der Literatur erhielt, zeigte und eine facettenreiche Show bot, in der internationale Größen auf regionale, zeitgenössische Kunst trafen.

In Kooperation mit Institutionen, wie dem Art Hotel Superior in Aachen oder der DEVK Versicherung, realisieren wir auch in 2016 wieder Einzel - und Gruppenausstellung in den jeweiligen Räumlichkeiten und zeigen Kunst verschiedener Couleur, renommierte internationale Künstler, aber auch aufstrebende Newcomer, auf die man gespannt sein darf.

Parallel hierzu zeigen wir weiterhin in unseren Galerieräumen mit einer Ausstellungsfläche von ca. 80 qm jährlich ein Programm von zehn Ausstellungen mit zeitgenössischer internationaler und deutscher Kunst und zusätzlichen Events.

Die Galerie Hexagone arbeitet mit Künstlern und mit anderen Galerien aus Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Finnland, Rumänien, Japan und China zusammen.

Die noch bis zum 09.03.2016 laufende und sehr sehenswerte Ausstellung der Künstlergruppe um Dietgard Stephan, Mechthild Vogelheim, Hartmut Fischer und Alexa von der Lohe bietet Einblick in die Symbiose zwischen der Formsprache der abstrakten Malerei und der Signifikanz der reinen Farbmetaphorik.

Ein besonderes Highlight in unserem Ausstellungsreigen des Jahres 2016 bildet die Ausstellung des Künstlerehepaares Angelika und Heinrich Keller.

Angelika Keller, 55 Jahre alt und aus Übach-Palenberg stammend, ist in der künstlerischen Gestaltung von Ton seit über 30 Jahren auf ihrem Weg, zunächst autodidaktisch dann unter Wegweisung und Inspiration durch unterschiedlich ausgerichtete namhafte Keramikkünstler.
Ihre Bestimmung hat Angelika Keller weitgehend in der keramischen Bildhauerei gefunden. Motive aus unterschiedlichen Bereichen, häufig aus einer mystisch anmutenden Übergangszone zwischen menschlicher und tierischer Gestalt, werden aus meist grob-schamottiertem Ton geformt.
Verschiedene Brenntechniken geben dem Material seine Härte, bestimmte Methoden der Oberflächengestaltung, meist abseits der klassischen "Glasur", geben der Arbeit den besonderen Ausdruck.

Heinrich Keller, 59 Jahre alt und aus Alsdorf bei Aachen stammend, setzt sich seit vielen Jahren mit der künstlerischen Bearbeitung von Metallen auseinander.
Das bevorzugte Material ist Stahl, weniger der silbrig glänzende Edelstahl als vielmehr das immer wieder rostansetzende Material, das in seiner individuellen Farbgebung zwischen Hell-Orange und tiefdunklem Braun stets eine gewisse Natur- und Erdverbundenheit vermittelt, ein Anschein, der ja auch keineswegs täuscht :

Der Erde als Erz entnommen, vermag auch der überdauernd standhaft erscheinende Stahl sich nicht seiner Bestimmung zur Vergänglichkeit zu entziehen.
Beim Entwurf seiner Stahlplastiken, die ebenfalls weitgehend aus dem Motiv-Fundus menschlicher und tierischer Gestalten abgeleitet sind, liegt das Augenmerk von Heinrich Keller darauf, zu einer bisweilen schon symbolisch anmutenden  Reduzierung der Darstellung zu gelangen.
Heinrich Keller bevorzugt die klassische Technik des handgeführten Brennschneidens, die dem Werkstoff Stahl seine unverkennbaren schroffen Schnittkonturen verleiht.

Weiterhin bildet ein besonderes Highlight unsere Gruppenausstellung „Die 6 Richtigen mit Zusatzzahl“. Dieses Jahr präsentieren wir Arbeiten von: Suso Camunas, Kerstin Emrich-Thomas, Miguel Amengual Jover, Ute Liebke, Regina Münch, Ena Rutten, Dorothee Schmidt, Sarah Schröder und Claudia Volders.

Darüber hinaus freuen wir uns auf die Einzelausstellung des Künstlers Jens Hunger.
In seiner Kunst bedient Jens Hunger sich einer surrealistischen und expressiven Bildsprache. Eine Mischung aus phantastischen und realistischen Bildelementen verschmilzt zu einem eigenen Ausdruck. Dabei versucht er, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten auszuloten und darzustellen. Oft ist auch eine Auflösung von scheinbar gegensätzlichen Zuständen und Situationen zu betrachten. Die Elemente Farbe, Dynamik und Gefühl lassen sich in nahezu jedem seiner Werke finden. Der Betrachter entdeckt eine Vielzahl von Positionen, die auf ihn einwirken und die er für sich interpretieren kann. Es ist der Versuch der Einbettung des Wunderbaren, aber auch des Schreckhaften in banale oder manchmal auch groteske Szenerien. Teilweise eruptive, aber auch zurückhaltende Ausdrucksmittel wie zum Beispiel ein vitaler Farbauftrag oder eine vereinfachte Formgebung sind zu betrachten.

Das Thema der diesjährigen Sommerausstellung ist „Geburt“, so werden die Künstler der Galerie eigens zu diesem Anlass gestaltete Werke präsentieren, sodass wir auf eine facettenreiche Gestaltung zu diesem Thema im Hinblick auf Medien wie Bildhauerei, Fotokunst und Malerei, gespannt sein dürfen.

Josette Maillet ist eine atypische Künstlerin, die Grenzen nicht respektiert und die Freiheit der Ausdrucksform für sich beansprucht. Wir sind gespannt Ihre kreative Grenzenlosigkeit in einer Einzelausstellung zu teilen.
Maillet beschränkt sich weder auf ein Thema oder auf einen Stil, noch auf eine bestimmte Farbpalette, sondern die Grenzen werden durch Ihre Emotionen, Fantasie, durch Ihre Farbwahl und das Material weggeschwemmt. Ihre Kreativität ist grenzenlos. Sie taucht förmlich in Ihre Leinwand ein, sodass die Grenzen der Raum-zeit verschwimmen und eine Fusion von Licht und Schatten entsteht. Für Ihre Werke verwendet Sie meist Acryl – oder Ölfarben und oft auch eine Mischtechnik.

Zur Kunstroute 2016 freuen wir uns auf die Präsentation der Arbeiten von Kerstin-Heinze Grohmann. Was Sie auf Papier oder auf die Leinwand bringt, sind Dinge die sie sieht. Ob nun in Posen von Menschen bei Beobachtungen oder bei Reisen und Aufenthalten in Städten und Ländern. Architektur ist ein wichtiges Detail in ihren Bildern, auch wenn diese nicht originalgetreu wiedergegeben werden. Auch die Figuren sind nicht realitätsgetreu, eher in einer Art von Comic werden diese dargestellt, der aber nicht beabsichtig ist – doch gerade diese Darstellung machen diese Bilder interessant und erlebenswert. Das Spannendste aber bei ihrem Schaffen ist die Wirkung, dass es einen Bildmittelpunkt gibt und einen Bildrand der extra gearbeitet ist. Wie angesprochen, entsteht ein Bild in Bildversion. – eine sogenannte Bühnensituation. Der Rahmen eines Bildes ist ein Teil eines Kunstwerkes. Erfunden im fünfzehnten Jahrhundert, schaffte die Moderne dies dann wieder ab. Da in der Arbeit und in den Werken von Kerstin Heinze-Grohmann der Rahmen mit eine zentrale Rolle spielt – erarbeitet sie ihn selber – aus Ornamenten und überzogenen Seidenfäden, die eine Dreidimensionalität im Auge des Betrachters erzeugt. Es werden kleine oder auch große Geschichten erzählt. Man kann die schönsten Geschichten spinnen, ob sie real entstanden sind oder in seiner eigenen Welt. Das Ausprobieren und Einfügen von Fäden ist einfach spielerisch und doch nicht verschnörkelt. Es wird eine besondere Sichtweise einer Arbeitsweise erzielt, die schon vor Jahrhunderten existiert hat.
Die Kombination von Malerei, Objekt und Installation mit den gleichen Materialien, ist einfach nur spannend für die Künstlerin und auch gleichzeitig ein sinnliches Spiel mit Motiven, Fäden und Ornamenten. Das Material was sie verwendet ist recht simpel – Papier oder Leinwand – Fäden – Acryl –

Erstmalig zeigen wir auch im Rahmen einer Einzelausstellung die Arbeiten des aufstrebenden Aachener Künstlers aus Düsseldorfer Schule, Julian Murken.

Darauffolgend möchten wir die Arbeiten des Künstlers Rüdiger Hans, der schon länger teil unseres Portfolios ist, nicht missen, die wir in einer Einzelausstellung 2016 insbesondere hervorheben möchten. Hans ist uns in seiner Malerei, aber auch in der Darstellung seiner Skulpturen, wohl schon 2000 Jahre voraus, so treffen wir in seiner Kunst auf fliegende Autos, auf Relikte einer weitaus entwickelteren Zivilisation als der unseren, die in der Spiegelung unserer heutigen Gesellschaft auf z.T. humoreske Art und Weise, eine Reflektion der bestehenden Systeme im Betrachter auslöst.

Abschliessend erwartet Sie in der alljährlichen Winterausstellung ein Querschnitt von alten und neuen Werken unserer diesjährigen Künstler. Daneben präsentieren wir Ihnen Werke von Künstlern, die in den folgenden Jahren bei uns ausstellen werden.
Anlässlich zur Winterausstellung veranstalten wir auch eine Auktion, für die die Künstler der Galerie kleinformatige Werke einreichen. Der Erlös wird an ein gemeinnütziges Projekt gespendet. Die Auktion mündet später in eine stille Auktion, in der Sie als Mitbietender einen Zettel mit Ihrem Gebot einreichen.

Einen besonderen Schwerpunkt der Galerie bilden seit jeher die Arbeiten von Künstlern Chinas und Japans: so vertritt und zeigt die Galerie regelmäßig Werke  u.a. von Gao Xingjian (China), Ren Rong (China), Leng Hong (China) und Koken Nomura (Japan) sowie Yukio Imamura (Japan).

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