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Igor Gengeris wurde 1943 in Riga,
Lettland geboren. In den Jahren 1957 bis 1962 besuchte er
die Malerstudios der Kunstschule in Riga mit anschließenden
Malereistunden. Seit 1962 werden seine Werke in
Ausstellungen gezeigt. Im Jahr 1971 machte Igor Gengeris
seinen Abschluss an der Hochschule in Riga, Fachrichtung
Kommunikation; es folgte ein Philosophie- und
Fremdsprachenstudium an der Aspirantur. Sei 2000 wohnt und
arbeitet er in Deutschland.
Igors Gengeris Arbeiten kommen
ohne starke Dimensionalität aus. Eine zurückhaltende
Tiefenwirkung erzielt er durch feine Überlagerungen der
Bildelemente, durch sanfte Helldunkelkontraste und die
Auffächerung der dargestellten Bildinhalte. Dies verleiht
seiner Kunst zuweilen einen surrealistischen Anklang. Dem
Betrachter begegnen in den Bildern vielfältige Wege, sich
mit der Welt auseinanderzusetzen, diese zu interpretieren
und zu bewerten. Igors Gengeris bezieht sich öfters auf die
Gattung der Landschaftsmalerei, hält aber bewusst Distanz
zur Darstellungsabsicht. So zeigt er scheinbar unberührte
Landschaften, aber auch Städte als stetig wachsende Organe
der menschlichen Zivilisation. Die Menschen selbst treten in
den Werken als politisch ambitionierte Wesen in Erscheinung,
können sich aber auch in Oberflächlichem verlieren.
Sehr signifikant ist dabei seine
Technik aus einer Vielzahl verschieden kolorierter Striche
entstehen zu lassen. In reinen und unvermischten Farben von
großer Leuchtkraft drängen sich die Linien in den Bildern
dicht aneinander. Durch ihre optische Verschmelzung formen
sie sich zu Szenen, die vor dem Auge des Betrachters
entstehen, erzeugt ihre universale Gesamtheit die farbige
Komplexität des Gemäldes. Darüber hinaus verleihen die
unzähligen kleinen Farbelemente den Werken stark
spürbare Schwingung und Dynamik. Diese Technik verleiht dem
Bildaufbau einen streng durchkomponierten, ornamentalen
Eindruck. Insgesamt verweisen die Kompositionen auf einen
wohldurchdachten, divisionistischen Malstil.
Der Künstler beweist große
Flexibilität in seinem künstlerischen Habitus und seinen
technischen Darstellungsmöglichkeiten. Dabei gibt er sich
als aufmerksamer Augenzeuge der ihn umgebenden Welt zu
erkennen. Er transportiert seine Beobachtungen in die Welt
der Kunst, um sie dort mit Emotionen aufzuladen und
schließlich an den Betrachter weiterzugeben. Seine Werke
befinden sich in verschiedenen Privatsammlungen und in
öffentlichem Besitz
Einzelausstellungen (Auswahl)
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1976 |
Ausstellung im CJK Mežapark, Riga, Lettland |
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1982 |
Ausstellung im CJK Mežapark, Riga, Lettland |
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1985 |
Gemäldeausstellung, Klub Banga, Riga, Lettland |
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1992 |
"Werbung und Malerei", Ausstellungsraum "ELPA",
Riga, Lettland |
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1997 |
Ausstellung in der Halle "Sigma Invest", Pskov,
Russland |
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2000 |
Ausstellung im Ausstellungsraum "ELPA", Riga,
Lettland |
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2002 |
"1 Jahr nach dem Millenium", Ausstellungsraum "ELPA",
Riga, Lettland |
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2009 |
"Die Welt mit blossem Auge", Galerie Hexagone,
Aachen, Deutschland |
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2010 |
Ausstellung in der Galerie ERTÉ FINE ARTS, Vaals,
Niederlande |
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Gruppenausstellungen (Auswahl)
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1962 |
Ausstellung in der Kunstschule, Riga, Lettland |
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1967 |
Ausstellung der Plakatmalerei in Baku, Aserbaidschan |
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2007 |
"6 Richtige" in der Galerie Hexagone, Aachen, Deutschland |
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2007 |
Sommerausstellung in der Galerie Hexagone, Aachen, |
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2007 |
Weihnachtsausstellung in der Galerie Hexagone, Aachen,
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2008 |
"Die Künstler der Galerie Hexagone", Aachen, |
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2009 |
Kunstroute, Aula Carolina, Aachen, |
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2010 |
Ausstellung im Ausstellungshaus "atrium WoonGoed 2-Duizend",
Reuver, Niederlande |
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2010 |
Weihnachtsausstellung in der Galerie Hexagone, Aachen |
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2011 |
Ausstellung in der GALERIE BÖHNER, Mannheim, |
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2011 |
KUNSTHAUS OGGERSHEIM, Ludwigshafen, Deutschland |
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2011 |
Kunst Route Vaals,
Galerie ERTÉ FINE ARTS, Vaals, Niederlande |
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